Was Sie zukünftig nie wieder in Präsentationen tun sollten

 

Schneller und besser präsentieren? Es geht hier auch noch um besser präsentieren. Und da würde ich Ihnen jetzt gerne erzählen, worauf es ankommt und worauf es auch nicht ankommt. Das erste beliebte Thema ist die Präsentation vorzulesen. Ich darf das mal ganz schnell demonstrieren wie das funktioniert. Das ist also so, dass ich Ihnen sage: „Bitte schreiben Sie niemals vollständige Sätze auf Ihre Folien. Außerdem sollten Sie nicht einfach nur das eins zu eins vorlesen, was auf Ihren Folien steht, denn Ihre Zuhörer lesen schneller als Sie sprechen können. Sie haben das jetzt schon längst gesehen und schon längst verstanden was da steht und ich rede immer noch. Und was denken Sie sich? Weiß ich schon: Langweilig… Nächstes Thema. Versuchen Sie lieber Folien zu erstellen, die Ihre Botschaft wirken lassen. Weniger Text ist ganz oft mehr!

Zweitens: Wenn Sie sich nur auf den Inhalt konzentrieren. Das war ja auch unser Fehler da bei dieser Präsentation, wo wir unseren gegenüber einfach nur erschlagen haben mit Informationen. Inhalte sind wichtig. Substanz entscheidet. Sind wir uns einig. Aber vergessen Sie auch nicht das Andere. Es gibt auch Studien dazu. Ins die 7-38-55-Regel und die hat man herausgefunden, was sind eigentlich so die Themen, die wichtig sind, die man heranzieht, ob man jemand glaubt oder nicht. Das zum einmal hier der kleine Teil: der Inhalt. Also, 7% ist nur Inhalt, laut dieser Studie. 55% ist die Körpersprache. Also, steht der zu seinem Angebot oder ist er unsicher? Was mit seiner Stimme? Ist da der Brustton der Überzeugung oder eher so ein bisschen kleines Flattern? Deswegen lohnt es sich, bei Präsentationen nicht nur die Zeit in den Inhalt zu stecken, ganz sicher wichtig, aber eben auch in die Inszenierung, in das, was Sie sagen, wie Sie es sagen. Der dritte beliebte Fehler ist es Plattitüden platt zu treten. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Diesen Satz haben Sie alle schon hundertmal gehört und ich habe eben dafür gesorgt, dass diese Plattitüde noch mal ein bisschen platter geworden ist. Und ich empfehle Ihnen das nichts zu tun, weil was passiert, wenn man Plattitüden platt tritt? Angenommen, ich hätte meine Präsentation so begonnen. Hatte gesagt: „Thema präsentieren, ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Dann hätten Sie sich gedacht: „Ah, okay, kenne ich schon. Was jetzt kommt, kann auch nicht spannend sein. Brauche ich auch gar nicht zuzuhören.“ So ungefähr. Das wäre so die Message gewesen. Deswegen kommen sie mit etwas Neuem.

Ein weiterer Fehler, den ich hinweisen möchte ist das Thema, dass man den Zuhörern nicht atmen lässt. Gut, bei uns könnte man jetzt mal das Fenster aufmachen. Das würde sicher auch helfen. Was ich aber hier meine, ist ein rhetorisches Stilmittel, was aus meiner Sicht zu den unterschätztesten überhaupt gehört. Und dieses rhetorische Stilmittel ist die Pause, genau. Die Pause. Botschaften brauchen Luft zum Atmen. Die wirken sonst nicht, wenn ich keine Pause mache. Eine Botschaft, die kann im Raum stehen und Sie können diese Botschaft aufnehmen und erstmal verdauen, wenn ich sofort weiterrede, geht das nicht. Deswegen, überlegen Sie, an welchen Stellen in ihrer Präsentation Sie strategisch Pausen einsetzen können. Und was Sie noch alles in Pausen machen können ist faszinierend. Und das erfahren Sie im Training.

 

Das Event “Kundengewinnung neu gedacht”

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